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Institut für Theoretische Informatik

Arbeitsgruppe Kryptographie und Sicherheit

Carmen Manietta

Am Fasanengarten 5

Geb. 50.34

D-76131 Karlsruhe

Tel.: + 49 721 608-44213

Fax: + 49 721 608-55022

E-Mail: crypto-infoBos7∂iti kit edu

 

Veröffentlichung

Sieben Thesen zur IT-Sicherheit

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Akademische/r Mitarbeiter/in in der Arbeitsgruppe Kryptographie und IT-Sicherheit

Akademische/r Mitarbeiter/in in der Forschungsgruppe für Interaktive Echtzeitsysteme

Sicherheit und Datenschutz für die zukünftige Lebens- und Arbeitswelt

Im Forschungsfeld "Sicherheit und Datenschutz für die zukünftige Lebens- und Arbeitswelt" untersuchen KASTEL-Forscher ein breites Spektrum von Fragestellungen, welche sich aus der tiefgehenden Integration vernetzter IT-Technologie in Umwelt und Gesellschaft ergeben. Dienstleistungen und Produkte für Smart Environments sollen einerseits innovativ und nutzerfreundlich sein. Zugleich müssen sie aber dem Wunsch der Anwender nach Sicherheit und Privatsphäre, sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa im Bereich des Datenschutzes, Rechnung tragen. Diese Anforderungen sind teilweise wiedersprüchlich und nicht immer ohne weiteres miteinander vereinbar. In den Themenbereichen "Datenschutz und Privatsphäre", "Sichere Datenverarbeitung" sowie "Rechtliche Aspekte" werden in KASTEL Konzepte und Lösungen erforscht, welche die verschiedenen Interessen in diesem Spannungsfeld zu berücksichtigen versuchen. KASTEL führt damit die langen Datenschutztradition in Deutschland fort und trägt so dazu bei, einen Standortvorteil für die deutsche Wirtschaft zu sichern.

Datenschutz und Privatsphäre

Smart Environments erfassen und verarbeiten unzählige Daten in vielfältiger Art und Weise. Das dadurch entstehende virtuelle Abbild der realen Welt berührt damit zwangsläufig schützenswerte Bereiche wie den der Privatsphäre, aber auch betriebliche Interna. Für die Akzeptanz entsprechender Produkte und Dienste ist es daher unabdingbar, diese Schutzinteressen zu berücksichtigen und dem Anwender gegenüber Transparenz, als auch die Möglichkeit zur Intervention, zu schaffen. Dabei kann etwa auf bewährte Prinzipien wie das der Datensparsamkeit gesetzt werden, um die Erhebung von schutzwürdigen Daten von vornherein zu vermeiden. Zugleich zeigt die KASTEL-Forschung aber auch das Paradoxon auf, dass es gegebenenfalls erforderlich sein kann, zunächst mehr Daten zu erheben um im Anschluss einen besseren Schutz der Privatsphäre zu realisieren.

Beteiligte Forschungsgruppen

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Energy Smart Home Lab

Sichere Datenverarbeitung

Um die verschiedenen Schutzinteressen in Smart Environments zu gewährleisten sind sichere Methoden zur Erfassung, Kommunikation, Speicherung und Visualisierung von Daten erforderlich. Diese Aufgabe stellt eine besondere Herausforderung dar: Smart Environments bilden ein hochkomplexes verteiltes System bestehend aus einer Vielzahl miteinander vernetzter Komponenten verschiedenster Form und Leistungsfähigkeit. Erschwerend kommt die Heterogenität dieser Systeme hinzu, in denen Komponenten sehr unterschiedliche Zwecke erfüllen. Folglich unterscheiden sie sich untereinander stark, sowohl hinsichtlich ihrer Benutzerschnitstelle, als auch der verfügbaren Speicher-, Rechen- und Energieressourcen. Verschiedene KASTEL-Projekte untersuchen Fragestellungen der der Sicherheit und Zugriffskontrolle. Sie berücksichtigen hierbei insbesondere auch Aspekte der Nutzerfreundlichkeit und ressourcenbeschränkter Hardware.

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Rechtliche Aspekte

Der technologische Wandel hin zu Smart Environments wirft nicht nur Fragen hinsichtlich der Realisierbarkeit und konkreten Umsetzung von Schutzmechanismen auf. Im gleichen Maße, in dem Smart Environments Produkte und Dienste in eine Vielzahl von Bereichen des alltäglichen Lebens integrieren, sind diese auch in einem entsprechenden Kontext von Rechtsnormen und staatlicher Regulierung zu betrachten. Gegenstand der rechtlichen Begleitforschung in KASTEL sind das Datenschutzrecht, unter anderem im Hinblick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung, aber auch Arbeiten zu haftungs- und beweisrechtlichen Fragestellungen. Dabei werden, unter Berücksichtigung technischer Möglich- und Notwendigkeiten, auch Konzepte für eine Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelt.

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